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	<title>Herculez.de &#187; Psychomüll</title>
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	<description>Herculez » Themen: Indie, Musik, Film, Lifestyle, Web2.0</description>
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		<title>Superheldenkarriere je nach Perspektive</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 17:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja als kleiner Junge immer was extrem spannendes studieren, zumindest spannend zu erzählen sollte es sein. Etwas, was einem noch nicht durch Comebacks zerbeulten Filmhelden gleichen würde. Ja, vielleicht sogar mit Schlapphut und Peitsche. Je älter ich wurde, desto mehr verblasste der Heldenmut in mir; okay, womöglich realisierte ich einfach, dass Archäologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich ja als kleiner Junge immer was extrem spannendes studieren, zumindest spannend zu erzählen sollte es sein. Etwas, was einem noch nicht durch Comebacks zerbeulten Filmhelden gleichen würde. Ja, vielleicht sogar mit Schlapphut und Peitsche. Je älter ich wurde, desto mehr verblasste der Heldenmut in mir; okay, womöglich realisierte ich einfach, dass <em>Archäologie</em> mehr so mit Staub aus Büchern putzen, um diese anschließend zu lesen (und das mindestens dreimal!), zu tun hatte.<br />
<img src="http://www.herculez.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/medienimpulse.jpg" class="imgleft" alt="medienimpulse" title="medienimpulse" width="300" height="400" class="alignleft size-full wp-image-364" />Wie dem auch sei, nach knapper Träumerei über die Möglichkeiten eines <em>Rescue Engineering</em> Studiums, also der verlockenden Position als Organisator sämtlicher Helden dieser doch realen Welt &#8211; quasi der Vater von Superman oder Spidy&#8217;s Onkel, nur wirtschaftlich gesehen und ohne den Parts des Ablebens &#8211; kam die funkelnde Idee nicht selbst ein Held zu werden, sondern eher die fiktiven Wesen zu untersuchen, also <em>irgendwas mit Medien</em>. In Kombination mit anderen Träumen, die vielleicht später mal beleuchtet werden, entflammte eine Zuneigung zur <em>Medienpädagogik</em>. Da ich mich aber davor fürchte als Lehrer später meine eigenen Lehrer nochmal wiederzusehen und sämtliche Informationscrawlingaktionen immer wieder nur die Einsatzmöglichkeit der Medienpädagogik als Lehrer präsentierten, wurde das Ganze auch mehr als erledigt abgestempelt. Aber weil neue Medien rocken und Internet sowieso, passt <em>Medieninformatik</em> ungleich besser.<br />
Den unbefriedigten Restanteil an Bildung erledigt dann das Selbststudium. Und ein Beweis wie gut dieses Zwei-Mann-Team zusammenarbeitet, ergab sich beim Gang zur <del datetime="2009-03-11T15:41:19+00:00">Tafel</del>Lernrunde an die FH. In der Bibliothek lächelte mich doch tatsächlich <strong>eine</strong> Zeitschrift (und es war tatsächlich die letzte) mit einzigen Themenschwerpunkt Medienpädagogik an. Ganz im Sinne von trendigen CC-Lizenzen, nur halt das veraltete aber vergleichbare System für Printmedien, gabs die auch noch for free. Und da im Modernen wohl eher Gutes aus Östereich zu kommen scheint, ist <a href="http://www.mediamanual.at/mediamanual/themen/index.php">dieser Medienimpuls</a> natürlich auch daher (zukünftig wirds aber auf ein praktischeres Onlinemagazin hinauslaufen). Extrem interessantes Magazin.<br />
Aber wir waren ja bei Superhelden. Daher werde ich nun für die Matheprüfung nächste Woche weiter den Traktorstrahl berechnen, um einst eine womögliche Alieninvasion abzuwenden. Held sein ist eben doch nur ein Spiel mit der Perspektive.</p>
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		<title>Sieger eines Kneipenduells &#8211; zumindest gedanklich</title>
		<link>http://www.herculez.de/blog/2007/06/07/sieger-eines-kneipenduells-zumindest-gedanklich/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 13:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Myself]]></category>
		<category><![CDATA[Psychomüll]]></category>
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		<category><![CDATA[nachtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[(Foto: tj scenes)

Hier in NRW versüßt ein Feiertag mir den Tag und erst recht die Nacht zuvor. Glücklicherweise Leider bin ich nicht allein in dieser Situation. Vor allem in einer Kleinstadt ist das problematischer als man denken könnte. Hier geht man nicht in so einer Nacht in einen richtig schmutzig-schönen Indieschuppen und umgibt sich nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="imgtop" src='http://www.herculez.de/blog/wp-content/uploads/2007/06/kneipe.jpg' alt='Kneipe' /><small>
<div align="center">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/uncut/100996559/">tj scenes</a>)</div>
<p></small><br />
Hier in NRW versüßt ein Feiertag mir den Tag und erst recht die Nacht zuvor. <del datetime="2007-06-07T12:12:43+00:00">Glücklicherweise</del> Leider bin ich nicht allein in dieser Situation. Vor allem in einer Kleinstadt ist das problematischer als man denken könnte. Hier geht man nicht in so einer Nacht in einen richtig <em>schmutzig-schönen Indieschuppen</em> und umgibt sich nur mit Gleichgesinnten. Nein, hier spielt <strong>Toleranz</strong> eine große, gar entscheidene Rolle.</p>
<p>Du bist ständig umgeben von aggressiven Burschen, die nicht selten sogar 2 Jahre jünger sind. Und die müssen toleriert werden. Allerdings auch nicht zu sehr. Am besten geht man ihnen aus dem Weg. Ganz ehrlich, das ist die beste Toleranz. Prostet man jemandem auch nur zu, kann das sehr sehr schnell als Beleidigung missverstanden werden. Schon selbst erlebt. Aua.</p>
<p>Ich meine, man kann auch versuchen ganz unscheinbar an einem Tisch zu sitzen und hoffen, nichts falsch zu machen. Aber sobald man sich jedoch entschließt, zum Alkohol zu greifen oder überhaupt etwas zu trinken, wird das ganze ungemein schwieriger. Die Selbstkontrolle ist mit Alkohol im Blut nicht gerade leichter und nach dem Toilettengang ruft es sich auch immer lauter.</p>
<p>Schließlich <strong>muss</strong> man also den Rutenlauf auf sich nehmen. Vorbei an Schlägerei Nummer eins. Oh, das sah übel aus. Aber bloss schnell weiter. Just in dem Moment des Weitergehens <del datetime="2007-06-07T13:20:21+00:00">wird man angerempelt</del> rempelt man jemanden an. Ängstlich flüstert man eine Entschuldigung hervor, sie darf allerdings nicht zu ängstlich sein, man hat ja wenigstens noch einen Funken Stolz. Dieser Funken darf andererseits nicht überspringen, sonst beginnt gleich hier Schlägerei Nummer zwei. Glück gehabt, er mag wohl zweite Teile auch nicht so gerne und man kommt <del datetime="2007-06-07T13:20:21+00:00">unbeschadet</del> mit einem blöden Spruch davon.</p>
<p>Nun geht der Lauf unterirdisch weiter, da die Toiletten ja immer so verdammt versteckt sein müssen. Dass wenigstens Lampen den gefühlsmäßig düsteren Weg erleuchten, ist schonmal etwas. Vorsichtig späht man um die Ecke. Nichts. Dann mal los. Hinein, ans Pissoir gestellt und los gepinkelt. Als man noch das befreiende Gefühl genießt, stiefeln andere pinkellustige Typen herein. Verdammt, die sehen aggressiv aus. Und sogleich gehts los: &#8220;Hey, du siehst schwul aus.&#8221;</p>
<p>Cut. Die Gedanken wirbeln los. Nicht gerade einfach mit Alkohol in der Birne, da Kontrolle rein zu bekommen. Ich überlege mir blitzartig, was ich ihm entgegnen will. Ich meine, nach dem Entleeren der Blase und dem damit verbundenen guten Gefühl wird man schon schnell mal mutiger.</p>
<blockquote><p>Kann es sein, dass du mich nur als schwul bezeichnest, weil du empfindest, dass ich wie ein Student aussehe, der Begriff Student dir aber dermaßen nichtssagend ist und du es daher mit <em>schwul</em> asoziierst?</p></blockquote>
<p>Die Faust knallt mir in&#8217;s Gesicht als hätte der Bursche schon mehrmals LKWs auf DSF gezogen. Ich schüttel mich, befreie mich aus meinem Tagtraum und lasse den Gedanken fallen. Feige entgegne ich: &#8220;Kann passieren.&#8221; Der Typ und seine Freunde lachen einmal auf und raufen dann untereinander noch mit Blödsinn weiter. Stumm, wie ich anfangs es schon als beste Art der Toleranz bezeichnete, mache ich mich weiter. Wenigstens gedanklich bin ich als Sieger hervorgegangen. Das erfüllt mich mit Stolz. Aber einen unfairen Kraftwettbewerb nach Aussprache dieses Gedankens wollte ich einfach nicht riskieren.</p>
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		<title>Freunde fürs Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 23:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychomüll]]></category>
		<category><![CDATA[Webkram]]></category>
		<category><![CDATA[depression]]></category>
		<category><![CDATA[selbstmord]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal etwas aus (glücklicherweise) nicht aktuellem persönlichem Anlass. Was wiederrum nicht bedeuten soll, dass das Thema weniger wichtig ist. Viel eher ist es gerade daher wichtig, damit in der Zukunft möglichst wenige Menschen damit direkt spürbar konfrontiert werden müssen.
Es geht um einen Artikel des Themas Selbstmord und einer Organisation im Internet. MTV-Moderator Markus Kavka [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal etwas aus (glücklicherweise) <em>nicht</em> aktuellem persönlichem Anlass. Was wiederrum nicht bedeuten soll, dass das Thema weniger wichtig ist. Viel eher ist es gerade daher wichtig, damit in der Zukunft möglichst wenige Menschen damit direkt spürbar konfrontiert werden müssen.</p>
<p>Es geht um einen <em>Artikel</em> des Themas <strong>Selbstmord</strong> und einer <em>Organisation</em> im Internet. MTV-Moderator <a target="_blank" title="Zur Wikipediabeschreibung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Kavka"><strong>Markus Kavka</strong></a> hat sich mit diesem Thema in <a target="_blank" title="Zur Kolumne" href="http://zuender.zeit.de/kavka_dir/2006/kavka-37-suizid">seiner Kolumne</a> bei Zeit Online auseinandergesetzt und macht auf eine Initiative aufmerksam, mit welcher ich ebenso an dieser Stelle aufmerksam machen möchte. <a target="_blank" title="Zur Webseite" href="http://www.frnd.de/"><strong>Freunde fürs Leben</strong></a> informiert über die leider oft zusammenhängende Thematik <em>Depression</em> und <em>Selbstmord</em>.</p>
<p><a target="_blank" title="Freunde fürs Leben - Eine Initiative um das Problem Selbstmord zu bekämpfen" href="http://www.frnd.de"><img align="middle" src="http://www.frnd.de/images/misc/frndbannergross.gif" /></a></p>
<p>Ich kann jedem nur den Artikel von Markus Kavka als lesenswert empfehlen und trage als passive Unterstützung der Organisation deren Banner nun in meinen Linkbereich ein.</p>
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